Weiterhin wirtschaftlicher Erfolg der ägnw

Auf der diesjährigen Generalversammlung der Ärztegenossenschaft NiedersachsenBremen konnte zum wiederholten Male ein positives wirtschaftliches Ergebnis vorgestellt werden. Der seit Jahren vorangetriebene Ausbau der verschiedenen Dienstleistungen rund um Arztpraxen und Patienten trägt weiter zum Wachstum bei. Im Bereich Wundversorgung konnte das größte Wachstum erzielt werden. „Dies zeigt, wie sehr der Markt nach Kompetenz in der Wundversorgung ruft, die zugleich sorgsam mit dem Verordnungsbudget der Ärzte umgeht“, so der GF des Tochterunternehmens ägnw-direkt GmbH & Co. KG Dr. Andreas Rühle.

Der weitaus größte Teil der Generalversammlung widmete sich den Themen Digitalisierung und Auswirkungen des TSVG. Unter Anwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden und ägnw-Mitgliedes Dr. Jörg Berling wurde teilweise durchaus kontrovers, aber konstruktiv diskutiert. Auch die Musterklagen, die der mediverbund gegen die TI anstrebt wurden diskutiert. Die ägnw unterstützt diese Aktivitäten sehr.

„Es war mir eine Freude zu sehen, wie lebendig die ärztegenossenschaftliche Idee ist und wie wichtig unsere Stimme in der Diskussion der verschiedenen politischen Aktivitäten ist“. Mit diesen Worten schloß Dr. Rainer Woltmann die Veranstaltung.

Am 23.3.2019 fand in Oldenburg der 3. Wundfachtag Nord-West in den Festsälen der Weser-Ems Halle statt.

Wie im letzten Jahr konnten wir über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Die Themen der Veranstaltung waren: Dekubitusversorgung, Wundinfektionen, Durchblutungsstörungen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Wundfachtag geben.

 

Für unseren wachsenden Bereich der ambulanten Versorgung von Wunden suchen wir

motivierte Wundmanager/innen im Außendienst für die moderne Wundversorgung.

Die Versorgung findet in der Häuslichkeit, in Arztpraxen oder Pflegeheimen statt.

Die Arbeitszeit beträgt 40 Wochenstunden. 

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung an

ägnw-direkt GmbH & Co. KG
Ofener Straße 7
26121 Oldenburg

oder an

kontakt@aegnw-direkt.de.

Für Fragen stehen wir vorab unter 0441 / 219 706 30 zur Verfügung Weitere Informationen finden Sie hier: Stellenanzeige Wundexperte

Liebe Mitglieder der ägnw eG,

die traditionelle chinesische/vietnamesische Heilkunde und Therapie unterscheidet sich wesentlich von der westlichen Medizin. Aufgrund des vielfachen Wunsches nach einem weiteren interessanten Reiseangebot möchten wir Ihnen im Rahmen unserer Serviceleistungen für Mitglieder auch für 2019 wieder ein attraktives Reiseziel mit berufsbezogenem Fachprogramm anbieten. Wir laden sowohl Sie als Mitglied als auch Ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannten ein zur Teilnahme an unserer

FACHEXKURSION NACH VIETNAM / KAMBODSCHA VOM
28.11. – 07.12.2019 GRUNDREISEPREIS 1.995,- €
INKLUSIVE FLUGHAFENSTEUERN/-GEBÜHREN
UND AKTUELLER KEROSINZUSCHLÄGE

Folgendes Fachprogramm ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

  • Treffen mit Vertretern der Vietnam School of Public Health in Hanoi, Vortragsveranstaltung mit den Themenschwerpunkten: „Entwicklung und aktueller Stand der medizinischen Versorgung in   Vietnam“, „Anwendungsmöglichkeiten der Traditionellen Vietnamesischen Medizin (TVM) in der medizinischen Pflege“
  • Fachbesuch des für die Traditionelle Vietnamesische Medizin weltbekannten „Bachmai Hospital“ Vortrag über berufsbezogene Themen und anschließend Gedanken- und Meinungsaustausch  mit vietnamesischen Ärzten und Krankenschwestern
  • Vortrag über die fünf Säulen des vietnamesischen Medizinsystems und die Lehre von der gesunden Lebensführung, Techniken der Antlitzdiagnostik, Zungendiagnostik, Irisdiagnostik und Pulsdiagnostik, vietnamesische Phytotherapie u.a

Teilnehmer am Fachprogramm erhalten hierfür eine Teilnahmebescheinigung)

Da wir mit einer regen Beteiligung an dieser Sonderreise rechnen und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Ihre Reiseanmeldung baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle einsenden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vorstand

Im Laufe eines Jahres veranstalten wir eine Fülle von Veranstaltungen und Seminaren. Mittlerweile werden in drei Regionen jährlich Haus- und Fachärztetage durchgeführt. Daneben gibt es Halbtagesangebote zum Thema moderne Wundversorgung und Hygiene in der Arztpraxis. einen Überblick erhalten Sie in der Veranstaltungsübersicht.

Auf dem sogenannten Praxisnetz-Gipfel der KBV hat sich die KBV als Schutzpatron der Arztnetze ausgegeben.  „Wir befürchten, dass die Praxisnetze … Gegenstand unternehmerischer Interessen werden könnten“, führt KBV Vorstandsmitglied Hofmeister laut Ärztezeitung vom 28.11.2018 aus. Man befürchte, dass nichtärztliche Investoren Praxisnetze übernehmen und die in den Praxisnetzen entstandenen MVZ dann nichtärztlichem Einfluss unterliegen.

Hintergrund:
Einer der wenigen positiven Aspekte des geplanten TSVG ist die vorgesehene Berechtigung akkreditierter, d.h. von der KV anerkannter Praxisnetze, in (drohend) unterversorgten Gebieten MVZ zu gründen.

Der vorliegende Entwurf des TSVG sieht vor, dies im § 95, Abs 1a zu regeln. Das bedeutet, dass eine explizite Genehmigung der KV nicht erforderlich ist.

Dagegen soll dies nach der Vorstellung der KBV, wenn schon, dann im § 105 Abs. 5 SGB V geregelt werden. Dieser sieht vor, dass die KV ihre Zustimmung erteilen muss, will ein Netz ein MVZ gründen. Argumentiert wird damit, dass ansonsten die Gefahr bestünde, dass nichtärztliche Investoren Einzug erhalten könnten.

Diese Argumentation ist mehr als fadenscheinig: ein von der jeweiligen Landes-KV akkreditiertes Netz besteht aus einem Zusammenschluss niedergelassener Vertragsarztpraxen. Dies ist in der Rahmenvorgabe der KBV festgeschrieben. Mitglieder von akkreditierten Arztnetzen sind damit niedergelassene Ärztinnen und Ärzte als Personen, die im Prozess der Akkreditierung auch benannt werden müssen. Eine Investorengruppe kann damit nicht Gesellschafter/Mitglied eines akkreditierten Arztnetzes sein.

Mit der KBV-Richtlinie hat die KV heute schon ein Instrument zur Kontrollausübung gegenüber den Netzen in der Hand: eine Akkreditierung nach §87b kann von einer KV auch wieder entzogen werden, womit die Gründungseigenschaft für ein MVZ auch wieder entfällt. In §3 Abs. 7 der Rahmenvorgabe zur Anerkennung von Praxisnetzen schreibt die KBV zudem den Netzen „Unabhängigkeit gegenüber Dritten“ vor. Damit liegt und verbleibt die Interpretationshoheit der Netze bei der KBV.

Somit läuft die Argumentation der KBV ins Leere. Oder geht es der KBV um den Schutz ihrer selbst und um den Einfluss, den sie ausüben will? Selbstständige, eigenständige ärztliche Organisationen, die aktiv Versorgung gestalten, gehören wohl nach wie vor nicht in deren Weltbild.

Wir fordern die Politik auf, nicht nur an der vorgesehenen Regelung im § 95 Abs. 1 festzuhalten, sondern die Gründungsmöglichkeit durch MVZ auszuweiten und nicht nur auf (drohend) unterversorgte Gebiete zu beschränken.

Liebe Ärztinnen und Ärzte in Deutschland 

  • Für Gesundheitsminister Spahn sind Ärzte faule Säcke, die nur 20 Stunden in der Woche arbeiten!
  • Jetzt entscheiden Andere, wann die Patienten in die Praxis kommen!
  • Jetzt müssen Ärzte auch noch Termine für ihre Patienten vermitteln!
  • Dieses Gesetz verschlechtert die Versorgung der Menschen!

…und das muss Deine KVN in Zukunft mit Deinem Geld kontrollieren!

Bilde Dich für diesen und andere Notfälle fort und mach dazu nicht nur einen (Fortbildungs-)Punkt!

Aufruf zum Fortbildungstag am 21. November 10:30 Uhr in Hannover

HCC Future Meeting space – Stadthalle Hannover,

Nahe Zoo.Parkplätze sind reichlich vorhanden!

Der 6. Haus- und Fachärztetag in Westerstede am 10.11.2018 war wieder ausgebucht. 200 Ärztinnen und Ärzte waren gekommen, um sich ein breit gefächertes Themenspektrum anzuhören und sich aktuell miteinander auszutauschen.

Die nächsten Haus- und Fachärztetage der Ärztegenossenschaft sind am 26.1.2019 in Adendorf, am 9. 3.2019 in Cloppenburg und am 09.11.2019 wieder in Westerstede.

Welcher Teilnehmer der größten Ärztedemonstration in der Geschichte der Bundesrepublik 2006 hätte gedacht, dass gesundheitspolitische Bestrebungen eines CDU-Gesundheitsministers einmal die planerische sozialistische Gesetzgebung von SPD-Ministerin „Ullala“ Schmidt links überholen in den Schatten stellen wird?

Tatsächlich beschert uns das Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) von Jens Spahn eine beispiellose, übergriffige Einmischung in den Praxisalltag aller haus- und fachärztlichen Vertragsärzte. 2006 verlangten 20 Tausend Mediziner einen Kurswechsel in der Gesundheitspolitik. Damals ging es um gesetzlich verordnete Bürokratie im Praxisalltag, eine drohende Bonus-/Malus – Honorarregelung bei der Verordnung teurer bzw. preiswerter Medikamente und gesetzgeberische Versorgungsgestaltung über die Köpfe der Ärztinnen und Ärzte hinweg.

Die Protestwelle der Ärzte 2006 war zweifelslos ein Erfolg. Hanno Kautz schrieb in der Ärztezeitung am 23.Juni 2006: „Selbst wenn sich nichts ändern sollte, ist allein die Tatsache, dass die Ärzteschaft diesmal geschlossen auf die Straße gegangen ist, ein Wert an sich. Dadurch ist der Berufsstand nicht nur schlagkräftiger, sondern auch glaubwürdiger geworden.“ Er prophezeite: „ …wenn es in der Gesundheitspolitik keine Trendwende gibt und kein Umdenken, dann werden sich die Reihen der Ärzte auch in Zukunft wieder schließen.“ Und weiter: „Das Signal, das die Ärzte …mit den Protesten gesendet haben, scheint angekommen zu sein. Von „Verständnis“ ist inzwischen die Rede. Erst in den Medien und dann in Regierungskreisen. Dieses Verständnis muss jetzt in einen Dialog überführt werden.“  Die bereits vor über zehn Jahren zu beobachtende Abwanderung von in Deutschland ausgebildeten Medizinern nach Skandinavien und anderswo bezeichnete der damalige Ärztekammerpräsident Professor Jörg Hoppe als „das Ergebnis jahrelanger Anti-Ärzte-Politik“.

Zwölf Jahre später beabsichtigt Jens Spahn in schlechter planwirtschaftlicher Tradition den Terminkalender eines immer noch einen freien Beruf ausübenden Vertragsarztes zu bestimmen, Stichwörter: freie Terminsprechstunde, 25 Stunden Mindestsprechstundenzeit, zentrale Terminvermittlung, etc..

Ungeheuerlich der Anspruch des Ministers, besser wissen und entscheiden zu können, welcher Patient unabhängig von tatsächlicher Dringlichkeit, die ja tatsächlich nur durch Ärztinnen und Ärzte beurteilbar ist, wann bei welchem Facharzt gefälligst zu versorgen sei. Gleichzeitig geht mit dieser respektlosen bevormundenden Behandlung von 160 Tsd Vertragsärztinnen und -ärzten einher ein Abstrafen ärztlicher Selbstverwaltung und gemeinsamer Selbstverwaltung aus KVen und Krankenkassen.

Indem Spahn den Partnern der Bundesmanteltarife strikte Vorgaben macht, zeigt er seine tatsächliche offenbar von tiefem Misstrauen gekennzeichnete und letztlich ablehnende Denke über Selbstverwaltung. Das Subsidaritätsprinzip wurde früher von Christdemokraten als ein konstituierendes Element unserer pluralistischen demokratischen Gesellschaftsordnung verteidigt. Der Jungpolitiker der CDU mit Kanzlerambitionen scheint davon nichts mehr zu halten.

Und wo ist heute der Protest der Ärzte? Wo bleibt der Protest auf der Straße?  Wo ist die Geschlossenheit der unterschiedlichen Berufsverbände wenigstens wieder einmal einig in der Ablehnung politisch intendierter Bevormundung und Einmischung? Wo bleibt in diesen Tagen der Aufschrei gegen eine Anti-Ärztepolitik?

ägnw-direkt, das Handels- und Dienstleistungsunternehmen der ägnw eG, hat nach dem großen Erfolg der ersten Auflage eine aktualisierte zweite Auflage des Spezialkataloges für die moderne Wundversorgung auf den Markt gebracht. Auf über einhundert Seiten sind die verschiedensten Anwendungsgebiete übersichtlich dargestellt. Der Katalog kann in der Geschäftsstelle angefordert werden und steht zum download als PDF zur Verfügung.

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