Stellenangebot

Mitarbeiter/in Wundversorgung

Für unseren Bereich Homecare suchen wir Verstärkung (m/w) zur Versorgung von Wunden beim Patienten.

Sie sind ausgebildet als Pflegefachkraft, Krankenpfleger/in oder MFA und verfügen über fundierte Kenntnisse und Erfahrung in der modernen Wundversorgung, idealerweise haben Sie eine entsprechende Fachweiterbildung.

Die Arbeitszeit beträgt 40 Wochenstunden.

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung an

ägnw-direkt GmbH & Co. KG
Ofener Straße 7
26121 Oldenburg

oder an

kontakt@aegnw-direkt.de.

Für Fragen stehen wir vorab unter 0441 / 219 706 30 zur Verfügung

Der „Schlichterspruch“ und die nachfolgende Entscheidung des erweiterten Bewertungsausschusses mit einer Erhöhung um 1,15% auf den Orientierungspunktwert ist schlicht und ergreifend eine weitere Misswürdigung der ärztlichen Tätigkeit.

Heruntergerechnet bedeutet dies eine Erhöhung des Orientierungspunktwertes um 70 Cent pro Fall pro Quartal.

„Wir können festhalten, dass wir für jeden Patienten, den wir ein ganzes Quartal betreuen, den Gegenwert einer Briefmarke für einen Standardbrief zusätzlich erhalten. Soviel zur Wertschätzung und Würdigung der ärztlichen Tätigkeit“, so Dr. Rainer Woltmann in einer ersten Stellungnahme. „Nur erwartet Niemand von uns Ärzten Standard, sondern eine moderne, weiterbildungsorientierte Diagnostik und Therapie“.

Die Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht der Niedergelassenen. Und gleich anschließend wird das Lied angestimmt, dass es gelingen muss, junge Ärzte in die Niederlassung zu bringen. Allen Ernstes: Das Verhalten des Bewertungsausschusses und des GKV Spitzenverbandes zeigt, dass es ihnen egal ist, wie unattraktiv eine niedergelassene Tätigkeit mittlerweile ist.

Allein die Gehälter der MFA steigen um 2,6 Prozent. Personalkosten sind der größte Ausgabenblock in einer Arztpraxis. Damit haben wir unter dem Strich eine Verschlechterung der Ertragssituation der Praxen und der Einkommenssituation der Niedergelassenen.

Und noch ein weiterer Punkt zeugt von Ignoranz: nämlich die Weigerung des GKV Spitzenverbands, die Legendierung der Chronikerziffern neu zu formulieren. Wenn fast alle Hausarztpraxen von Regressforderungen der Kassen betroffen sind, kann etwas an der Regelung nicht stimmen. Dies wird von den meisten Krankenkassen genauso gesehen. Wenn also der GKV Spitzenverband sich dieser Erkenntnis seiner Mitgliedskassen verschließt, so beweist er, dass ihm an Patientenversorgung nichts gelegen ist.

Es ist Zeit für einen geschlossenen Protest aller ärztlichen Berufsverbände.

Der Vorstand von MEDI GENO Deutschland hat auf seiner letzten Sitzung beschlossen, den Gesetzgeber aufzufordern, den Status der Ärztenetze im SGB V aufzuwerten: Ärztenetze sollen einen Gründerstatus zum Aufbau medizinischer Versorgungszentren (MVZs) bekommen.

„Dadurch könnten unsere Netze eigenverantwortlich an der Versorgung teilnehmen und neue ambulante Kooperationen und Konzepte aufbauen und die Praxissitze blieben in der Hand der Niedergelassenen“, erklärt der Vorstandsvorsitzende von MEDI GENO Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner. Dazu wäre eine Änderung im § 95 Abs. 1a SGB V notwendig, damit auch Praxis- oder Ärztenetze Gründereigenschaften für MVZs erhielten.

„Professionell arbeitende und geleitete Ärztenetze, insbesondere diejenigen, die nach § 87b akkreditiert sind,  sind in der Lage, gemeinschaftlich mehr Verantwortung in der Versorgung übernehmen. Insofern wäre die Zulassung zur Gründung eines MVZ ein wichtiger Schritt in Richtung regionale Versorgungssicherung in der Hand der organisierten niedergelassenen Ärzte“, so Dr. Rainer Woltmann, Vorstandsvorsitzender der ägnw eG.

Deshalb schlägt der MEDI GENO-Vorstand folgenden Text für eine Gesetzesänderung im § 95 Abs. 1a SGB V vor: „Zugelassene Ärzte, die bereits in Form eines Praxisnetzes gem. § 87b Abs. 2 Satz 3 zusammengeschlossen sind, können auch als Praxisnetz medizinische Versorgungszentren gründen, sofern dies in der Satzung oder im Gesellschaftsvertrag der gewählten Rechtsform vorgesehen ist.“

Unser ärztlicher Alltag:

  • hohe Arbeitsbelastung 
  • starke emotionale Beanspruchung und
  • wenig Zeit für sich selbst?

Was kann man tun? Lernen Sie

  • Ihre Kräfte bewusst und ressourcenschonend einzusetzen,
  • in anspruchsvollen Situationen klar und bei sich zu sein sowie
  • einen mitfühlenden, wirklich hilfreichen Kontakt zu PatientInnen aufzubauen,

durch

  • einen professionellen Umgang mit Emotionen,
  • ein innovatives Problem-Bewusstsein und
  • die aktive Gestaltung der Gesprächsführung mit Ihren Patienten .

Dieses einzigartige Trainings-Konzept wurde speziell für die Bedürfnisse und Gegebenheiten klinisch und niedergelassen tätiger Ärzte und Therapeuten entwickelt.

Das Training ermöglicht Ihnen schon nach kurzer Zeit ein ressourcenschonendes Arbeiten. Der Umgang mit Ihren PatientInnen erreicht eine neue Ebene, die zu mehr beruflichem Erfolg und Erfüllung im privaten Leben führt.“

Termine: 15. – 18. November 2017 oder 30. Mai – 02. Juni 2018
Ort: Golf- und Tagungshotel Freigeist, 37154 Northeim
Kosten: 1.420,17 € zzgl. 19 % USt = 1.690,- €, zzgl. Unterkunft und Verpflegung.
10 % Nachlass für ägnw-Mitglieder
Fortbildungspunkte sind bei der zuständigen Ärztekammer beantragt
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen pro Termin begrenzt.

bequem online anmelden über den Button „Veranstaltungen“

Dr. Hermann Munzel, Nervenarzt aus Bassum, Vorsitzender der Biker-Brummi-Hilfe, erhielt das Bundesverdienstkreuz am Band.

Das Motto „tue Gutes und rede darüber“ ist seine Sache nur in Bezug auf die zahlreichen humanitären Touren, die er in den Jahren organisiert und miterlebt hat. Von diesen teils abenteuerlichen Geschehen wird er nicht müde voller mitreissender Begeisterung zu berichten.

Nur die Mitteilung über die bereits Ende 2016 erfolgte Auszeichnung fällt so nebenbei und damit nur dem sehr aufmerksamen Zuhörer auf. Aber so ist Hermann Munzel eben, nachdrücklich und begeisternd in der Sache, aber dabei persönlich bescheiden und wohltuend uneitel.

Die Biker-Brummi-Hilfe e.V. (BBH) wurde 2011 von motorradfahrenden Fuhrunternehmern und ihren Freunden gegründet, nachdem die dementsprechende Sektion im heute nicht mehr existierenden Verein „Eurobiker“ eine Nachfolge benötigte. Der Verein ist Mitglied der Bikers of Europe Charity, die von der BBH mitgegründet wurde und in der weitere Motorradclubs sowie Einzelpersonen Mitglied sind.

In Konvois aus Lastwagen, die von Motorradfahrern begleitet werden, transportiert die BBH Hilfsgüter zu Krankenhäusern und karitativen Einrichtungen in Ost- und Südosteuropa. Bereits seit 2003 organisiert der heutige Vorsitzende der BBH, der nun ausgezeichnete Dr. Hermann Munzel, alljährlich diese Fahrten. Und sie werden immer erfolgreicher.

Diesjähriger Spendentransport bricht mit 24 vollbeladenen LKW alle Rekorde.
Mehr als 140 Tonnen medizinisches Gerät und Material hat die Biker-Brummi-Hilfe (BBH) e. V. dieses Jahr an fünf rumänische Krankenhäuser und Betreuungseinrichtungen geliefert.

Und der nächste befindet sich schon wieder in Vorbereitung: vom 7.-21.05.2018 geht es nach Mazedonien, in den Kosovo und nach Bosnien, wohl wieder unter Schirmherrschaft des Europäischen Parlaments.

Der Vorschlag für die Auszeichnung kam von Munzels Mitstreitern, er selbst wusste nichts davon. Doch umso mehr freute sich der Mediziner über die Anerkennung: »Ich werte die Ehrung als Auszeichnung für unser gemeinsam getragenes Engagement. Wir sind all die Jahre für Solidarität, Integration, Demokratie und Gemeinschaft unterwegs gewesen und werden es weiter sein.«

Die ägnw unterstützt die ins Leben gerufene Initiative, die sich dafür einsetzt, dass Ärztenetze den sogenannten Leistungserbringerstatus erhalten. Bislang ist es für Arztnetze noch nicht möglich, Ärztinnen und Ärzte anzustellen, als Arztnetz ärztlich delegierte Leistungen zu übernehmen oder Medizinische Versorgungszentren zu gründen.

Nähere Informationen finden Sie in nachfolgenden Broschüre.

Broschüre-Leistungserbringerstatus

 

Auf der diesjährigen Generalversammlung der ägnw gab es viel Erfreuliches zu berichten. Nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2016 war für die ägnw und die Tochtergesellschaften ein Grund zur Freude, auch die berufspolitischen Erfolge, u.a. mit dem Einzug von 12 Mitgliedern der Vertreterversammlung der Fraktion „KVneu“, lassen sich sehen. Die einstimmige Wiederwahl von Dr. Jörg Berling zum stellvertretenden Vorsitzenden der Vertreterversammlung zeigte zudem, dass die Verbände zunehmend gemeinsam die Interessen der Niedergelassenen vertreten.

Dr. Rainer Woltmann, der Vorstandsvorsitzende der ägnw eG, lies in seiner Rede die letzten 15 Jahre der berufspolitischen Arbeit und Erfolge der ägnw Revue passieren und berichtete durchaus kritisch über aktuelle Entwicklungen im Gesundheitssystem.

Dr. Axel Brunngraber erläuterte  in einer gewohnt unterhaltsamen Weise die Position der Freien Ärzteschaft zu den verschiedensten Themenbereichen.

Dr. Jörg Berling stellte die Sichtweise der KVN u.a. zu den Themen „Chronikerziffern“, Telematik-Infrastruktur, Netzförderung und Bedarfsplanung dar.

Die Ärztegenossenschaft wird und muss auch in Zukunft regelmäßig Stellung nehmen zu einzelnen berufspolitischen Themen, so Dr. Woltmann in seinem Schlusswort.

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

das letzte Anschreiben der KVN im Auftrage der AOK Niedersachsen zur Überprüfung der Chroniker-Ziffern – mit bizarr kurzer Antwortfrist – zeigt einmal mehr die Absurdität unseres Honorarsystems.

In Deutschland werden chronische Erkrankungen durch Arzt-Patient-Kontakte mit egal welcher, Hauptsache gleicher, Diagnose definiert. Diese Definition berücksichtigt nur sehr mittelbar den Aufwand für die Führung und Behandlung von Patienten mit chronischen Erkrankungen.

Die Kassen haben sich in der Legendierung der EBM-Ziffern 03220 und 03221 mit einer völlig realitätsfernen, an bürokratischem Aufwand nicht mehr zu überbietenden Konstruktion durchgesetzt, die jeder medizinischen Sichtweise von Chronizität einer Krankheit Hohn spricht.

Die Vorschriften für das Anschreiben dieser Ziffern hat nichts mit dem realen Versorgungsgeschehen chronisch kranker Patienten zu tun. Ihre Einhaltung ist ganz offensichtlich so gut wie gar nicht erfüllbar, was dadurch belegt wird, dass fast jede hausärztliche Praxis in Niedersachsen betroffen ist. (Zusätzlich zu den 2500 von Rückforderungen der Kassen betroffenen Praxen kommen ja noch weitere Praxen dazu, die unter der Bagatellgrenze von 50,-€ pro Quartal liegen.)

Auch chronisch kranke Patienten, die mit einer N3-Packung vom Ende eines Quartals bis zum Anfang des übernächsten Quartales auskommen, fallen hier durch das Raster.

Als i-Tüpfelchen dieses Theaters sei noch erwähnt, dass die Chroniker-Ziffern aus der MGV (morbiditätsbedingte Gesamtvergütung) gezahlt werden und etwaige Rückzahlungen betroffener Kolleginnen und Kollegen im Honorartopf der Hausärzte verbleiben und nicht etwa an die Kasse zurückfließen. Wenn andere Kassen nachziehen, was wir erwarten, wird sich das Verhältnis der MGV-Zahlungen der Kassen untereinander nicht ändern. Das Ganze ist also letztlich ein Nullsummenspiel. Leidtragende sind ausschließlich die (Haus-) Ärztinnen und Ärzte. Und das von Seiten der AOK für einen kurzfristigen finanziellen Vorteil gegenüber den anderen Kassen ohne Rücksicht auf jeglichen Flurschaden, der hier angerichtet wird.

Solche Aktionen gefährden alle auf Vertrauen basierende Zusammenarbeit der Ärzte mit den Kassen und konterkarieren Bemühungen, hausärztlichen Nachwuchs zu generieren.

Die ägnw weiß, dass die KVN zwar nur Überbringer der schlechten Botschaft ist, aber sie erwartet von der KVN, dass sie keine Anstrengung unterlässt, auf politischem Weg einen Ausweg zu suchen mittels Spitzengesprächen unter den Vorständen, mittels Propagierung einer neuen Legendierung der EBM-Ziffern im Bewertungsausschuss, mittels Absprache gemeinsamer Aktionen mit anderen Regional-KVen unter Hinzuziehung auch der Aufsichtsbehörden im Land und Bund

Wir in der Ärztegenossenschaft verlieren nicht den Blick für das Große Ganze und bündeln im Gesundheitssystem, auch in Zusammenarbeit mit der KV, aber auch außerhalb des festgefahrenen Systems der Körperschaften, die Interessen der Ärzte in eigener Praxis. Dazu suchen wir den Schulterschluss mit allen, um politisch gegen das Verhalten der Kassen vorzugehen.

Mit kollegialen Grüßen

Ihre ägnw eG

Die Samtgemeinde Uelsen hat die Ärztegenossenschaft NiedersachsenBremen beauftragt, verschiedene Möglichkeiten zu erarbeiten, wie die ärztliche Versorgung in der Samtgemeinde zukünftig aussehen kann. Hintergrund: nachdem im Herbst letzten Jahres eine größere Praxis geschlossen wurde, besteht derzeit ein Engpass in der Versorgung vor Ort. Dieser wird sich in den nächsten Jahren noch vergrößern, sollte es nicht gelingen, Ärzte für den Standort zu begeistern. Im Rahmen einer Voruntersuchung wurden verschiedene Modelle erarbeitet und bewertet. Die derzeit infrage kommende Variante ist ein medizinisches Versorgungszentrum in Trägerschaft der Samtgemeinde Uelsen. Die ägnw hat die  Konzeption des kommunalen MVZ sowie den Businessplan erarbeitet.

Ansprechpartner für dieses Thema bei ägnw: Dr. Andreas Rühle

Auf bisher unbekanntes Terrain wagte sich das Team von ägnw-direkt GmbH & Co. KG als im Herbst 2016 die Planung für den 1. Wundfachtag Nord-West in Oldenburg aufgenommen wurde. Zum Thema Nekrose, Fibrin und Biofilm wurde ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bestehend aus Fachvorträgen und Anwendungsworkshops.

Heute können wir sagen: das war mehr als ein voller Erfolg: In die Festsäle der Weser-Ems-Hallen in Oldenburg kamen mehr als 300 Teilnehmer. Besucher waren ambulante und stationäre Pflegekräfte, medizinische Fachangestellte und Ärzte. In einer Begleitausstellung präsentierten 14 Aussteller ihre Produkte und Neuigkeiten.

„Die Resonanz der Teilnehmer und Aussteller war so gut, dass es auf jeden Fall in 2018 einen 2. Wundfachtag Nord-West geben wird“, so die Ankündigung von Geschäftsführer Andreas Rühle am Ende der Veranstaltung.

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