Widerspruchsverfahren bei Nicht-Installation des TI-Konnektores. ägnw wird Musterklage führen

Die KV Niedersachsen hat ab Mitte Oktober sowohl „Bescheide über die Honorarkürzung in Folge des nicht erfolgten Anschlusses an die Telematikinfrastruktur“ als auch „Abrechnungsunterlagen für das 2. Quartal 2019 (mit Ausweisung der 1%igen Honorarkürzung für die Quartale 1/2019 und 2/2019)“ an diejenigen Praxen versandt, welche den Konnektor nicht installiert haben.

Diesen Praxen empfehlen wir, innerhalb eines Monats nach Zugang der genannten Unterlagen Widerspruch einzulegen. Entsprechende Unterlagen zur Widerspruchseinlegung mit Begründung und einem Antrag auf Ruhendstellung Ihres Widerspruchsverfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des in Niedersachsen von uns eingeleiteten Musterverfahrens finden Sie hier auf unserer homepage.

Die Vorlagen sind entsprechend ausgefüllt wie folgt einzusetzen:

Die Vorlage „Musterwiderspruch gegen Abrechnung“ ist nach Zugang der Abrechnungsunterlagen für jedes Quartal zu verwenden. Aktuell betrifft das die Abrechnungsunterlagen für das Quartal 2/19, in denen die Kürzung wg. Nichtinstallation des Konnektors für die Quartale 1/19 und 2/19 ausgewiesen ist. Dabei ist in die Vorlage einzutragen, dass die Abrechnungsunterlagen für das Quartal 2/19 die Kürzungen für 1/19 und 2/19 betreffen. Zu verwenden ist das Muster dann auch jeweils für die Quartale ab 3/19.

Die Vorlage „Musterwiderspruch gegen Bescheid“ ist nach Zugang des Bescheides über die Honorarkürzung für jedes Quartal zu verwenden.  Aktuell bedeutet das, dass  die Vorlage für die jetzt gleichzeitig zugegangenen Bescheide für 1/19 und 2/19 – also zweimal! – ausgefüllt werden muss.  Zu verwenden ist das Muster dann auch für die entsprechenden Bescheide für die Quartale ab 3/19.“

Die Rechtslage zur gesamten Thematik ist noch unklar. Für den Erfolg des Widerspruchs- oder Klageverfahrens kann von uns keine Gewähr übernommen werden. Die Nutzung des Musterwiderspruchs erfolgt auf eigene Gefahr. Der hier vorgelegte Musterwiderspruch richtet sich nur gegen eine Honorarkürzung aufgrund Nicht-Anschlusses an die Telematik-Infrastruktur.  Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch uns keine Rechtsberatung erfolgen darf. Bei Bedarf wenden Sie sich an Ihren Rechtsbeistand.

 

Im November 2001 fand die Gründungsversammlung der Ärztegenossenschaft statt. Der Aufsichtsrat ernannte Dr. Rainer Woltmann zum Vorsitzenden der ägnw.

Nun, fast auf den Tag genau 18 Jahre später, gibt Dr. Woltmann den Vorstandsvorsitz ab. „Mit diesem Tag endet eine Ära“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Ueberschär. „Dr. Woltmann hat die ägnw geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist. – unermüdlich im Interesse der niedergelassenen Ärzteschaft.  Wir, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen, sind Dr. Woltmann zu großem Dank verpflichtet“, so Ueberschär weiter. Dr. Woltmann wird weiter im Vorstand der ägnw tätig sein.

Zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestimmte der Aufsichtsrat zum 1.11.2019 Dr. Tilo Brunnée, Hausarzt und seit vielen Jahren im Aufsichtsrat und Vorstand der ägnw. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, bin mir aber bewußt, in welch große Fußstapfen ich trete. Ich danke Dr. Woltmann für die geleistete Arbeit“, so Brunnée. „Die Herausforderungen, vor denen die Niedergelassenen stehen, sind groß. Deshalb werden wir uns weiter intensiv einbringen und eine gewichtige Stimme bleiben“.

Auf der diesjährigen Generalversammlung der Ärztegenossenschaft NiedersachsenBremen konnte zum wiederholten Male ein positives wirtschaftliches Ergebnis vorgestellt werden. Der seit Jahren vorangetriebene Ausbau der verschiedenen Dienstleistungen rund um Arztpraxen und Patienten trägt weiter zum Wachstum bei. Im Bereich Wundversorgung konnte das größte Wachstum erzielt werden. „Dies zeigt, wie sehr der Markt nach Kompetenz in der Wundversorgung ruft, die zugleich sorgsam mit dem Verordnungsbudget der Ärzte umgeht“, so der GF des Tochterunternehmens ägnw-direkt GmbH & Co. KG Dr. Andreas Rühle.

Der weitaus größte Teil der Generalversammlung widmete sich den Themen Digitalisierung und Auswirkungen des TSVG. Unter Anwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden und ägnw-Mitgliedes Dr. Jörg Berling wurde teilweise durchaus kontrovers, aber konstruktiv diskutiert. Auch die Musterklagen, die der mediverbund gegen die TI anstrebt wurden diskutiert. Die ägnw unterstützt diese Aktivitäten sehr.

„Es war mir eine Freude zu sehen, wie lebendig die ärztegenossenschaftliche Idee ist und wie wichtig unsere Stimme in der Diskussion der verschiedenen politischen Aktivitäten ist“. Mit diesen Worten schloß Dr. Rainer Woltmann die Veranstaltung.

Am 23.3.2019 fand in Oldenburg der 3. Wundfachtag Nord-West in den Festsälen der Weser-Ems Halle statt.

Wie im letzten Jahr konnten wir über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Die Themen der Veranstaltung waren: Dekubitusversorgung, Wundinfektionen, Durchblutungsstörungen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Wundfachtag geben.

 

Für unseren wachsenden Bereich der ambulanten Versorgung von Wunden suchen wir

motivierte Wundmanager/innen im Außendienst für die moderne Wundversorgung.

Die Versorgung findet in der Häuslichkeit, in Arztpraxen oder Pflegeheimen statt.

Die Arbeitszeit beträgt 40 Wochenstunden. 

Bitte senden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung an

ägnw-direkt GmbH & Co. KG
Ofener Straße 7
26121 Oldenburg

oder an

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Für Fragen stehen wir vorab unter 0441 / 219 706 30 zur Verfügung Weitere Informationen finden Sie hier: Stellenanzeige Wundexperte

Liebe Mitglieder der ägnw eG,

die traditionelle chinesische/vietnamesische Heilkunde und Therapie unterscheidet sich wesentlich von der westlichen Medizin. Aufgrund des vielfachen Wunsches nach einem weiteren interessanten Reiseangebot möchten wir Ihnen im Rahmen unserer Serviceleistungen für Mitglieder auch für 2019 wieder ein attraktives Reiseziel mit berufsbezogenem Fachprogramm anbieten. Wir laden sowohl Sie als Mitglied als auch Ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannten ein zur Teilnahme an unserer

FACHEXKURSION NACH VIETNAM / KAMBODSCHA VOM
28.11. – 07.12.2019 GRUNDREISEPREIS 1.995,- €
INKLUSIVE FLUGHAFENSTEUERN/-GEBÜHREN
UND AKTUELLER KEROSINZUSCHLÄGE

Folgendes Fachprogramm ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

  • Treffen mit Vertretern der Vietnam School of Public Health in Hanoi, Vortragsveranstaltung mit den Themenschwerpunkten: „Entwicklung und aktueller Stand der medizinischen Versorgung in   Vietnam“, „Anwendungsmöglichkeiten der Traditionellen Vietnamesischen Medizin (TVM) in der medizinischen Pflege“
  • Fachbesuch des für die Traditionelle Vietnamesische Medizin weltbekannten „Bachmai Hospital“ Vortrag über berufsbezogene Themen und anschließend Gedanken- und Meinungsaustausch  mit vietnamesischen Ärzten und Krankenschwestern
  • Vortrag über die fünf Säulen des vietnamesischen Medizinsystems und die Lehre von der gesunden Lebensführung, Techniken der Antlitzdiagnostik, Zungendiagnostik, Irisdiagnostik und Pulsdiagnostik, vietnamesische Phytotherapie u.a

Teilnehmer am Fachprogramm erhalten hierfür eine Teilnahmebescheinigung)

Da wir mit einer regen Beteiligung an dieser Sonderreise rechnen und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Ihre Reiseanmeldung baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle einsenden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vorstand

Im Laufe eines Jahres veranstalten wir eine Fülle von Veranstaltungen und Seminaren. Mittlerweile werden in drei Regionen jährlich Haus- und Fachärztetage durchgeführt. Daneben gibt es Halbtagesangebote zum Thema moderne Wundversorgung und Hygiene in der Arztpraxis. einen Überblick erhalten Sie in der Veranstaltungsübersicht.

Auf dem sogenannten Praxisnetz-Gipfel der KBV hat sich die KBV als Schutzpatron der Arztnetze ausgegeben.  „Wir befürchten, dass die Praxisnetze … Gegenstand unternehmerischer Interessen werden könnten“, führt KBV Vorstandsmitglied Hofmeister laut Ärztezeitung vom 28.11.2018 aus. Man befürchte, dass nichtärztliche Investoren Praxisnetze übernehmen und die in den Praxisnetzen entstandenen MVZ dann nichtärztlichem Einfluss unterliegen.

Hintergrund:
Einer der wenigen positiven Aspekte des geplanten TSVG ist die vorgesehene Berechtigung akkreditierter, d.h. von der KV anerkannter Praxisnetze, in (drohend) unterversorgten Gebieten MVZ zu gründen.

Der vorliegende Entwurf des TSVG sieht vor, dies im § 95, Abs 1a zu regeln. Das bedeutet, dass eine explizite Genehmigung der KV nicht erforderlich ist.

Dagegen soll dies nach der Vorstellung der KBV, wenn schon, dann im § 105 Abs. 5 SGB V geregelt werden. Dieser sieht vor, dass die KV ihre Zustimmung erteilen muss, will ein Netz ein MVZ gründen. Argumentiert wird damit, dass ansonsten die Gefahr bestünde, dass nichtärztliche Investoren Einzug erhalten könnten.

Diese Argumentation ist mehr als fadenscheinig: ein von der jeweiligen Landes-KV akkreditiertes Netz besteht aus einem Zusammenschluss niedergelassener Vertragsarztpraxen. Dies ist in der Rahmenvorgabe der KBV festgeschrieben. Mitglieder von akkreditierten Arztnetzen sind damit niedergelassene Ärztinnen und Ärzte als Personen, die im Prozess der Akkreditierung auch benannt werden müssen. Eine Investorengruppe kann damit nicht Gesellschafter/Mitglied eines akkreditierten Arztnetzes sein.

Mit der KBV-Richtlinie hat die KV heute schon ein Instrument zur Kontrollausübung gegenüber den Netzen in der Hand: eine Akkreditierung nach §87b kann von einer KV auch wieder entzogen werden, womit die Gründungseigenschaft für ein MVZ auch wieder entfällt. In §3 Abs. 7 der Rahmenvorgabe zur Anerkennung von Praxisnetzen schreibt die KBV zudem den Netzen „Unabhängigkeit gegenüber Dritten“ vor. Damit liegt und verbleibt die Interpretationshoheit der Netze bei der KBV.

Somit läuft die Argumentation der KBV ins Leere. Oder geht es der KBV um den Schutz ihrer selbst und um den Einfluss, den sie ausüben will? Selbstständige, eigenständige ärztliche Organisationen, die aktiv Versorgung gestalten, gehören wohl nach wie vor nicht in deren Weltbild.

Wir fordern die Politik auf, nicht nur an der vorgesehenen Regelung im § 95 Abs. 1 festzuhalten, sondern die Gründungsmöglichkeit durch MVZ auszuweiten und nicht nur auf (drohend) unterversorgte Gebiete zu beschränken.

Liebe Ärztinnen und Ärzte in Deutschland 

  • Für Gesundheitsminister Spahn sind Ärzte faule Säcke, die nur 20 Stunden in der Woche arbeiten!
  • Jetzt entscheiden Andere, wann die Patienten in die Praxis kommen!
  • Jetzt müssen Ärzte auch noch Termine für ihre Patienten vermitteln!
  • Dieses Gesetz verschlechtert die Versorgung der Menschen!

…und das muss Deine KVN in Zukunft mit Deinem Geld kontrollieren!

Bilde Dich für diesen und andere Notfälle fort und mach dazu nicht nur einen (Fortbildungs-)Punkt!

Aufruf zum Fortbildungstag am 21. November 10:30 Uhr in Hannover

HCC Future Meeting space – Stadthalle Hannover,

Nahe Zoo.Parkplätze sind reichlich vorhanden!

Der 6. Haus- und Fachärztetag in Westerstede am 10.11.2018 war wieder ausgebucht. 200 Ärztinnen und Ärzte waren gekommen, um sich ein breit gefächertes Themenspektrum anzuhören und sich aktuell miteinander auszutauschen.

Die nächsten Haus- und Fachärztetage der Ärztegenossenschaft sind am 26.1.2019 in Adendorf, am 9. 3.2019 in Cloppenburg und am 09.11.2019 wieder in Westerstede.

Mitglied werden?

Sie haben Interesse an einer Mitgliedschaft in der ägnw eG Ärztegenossenschaft NiedersachsenBremen?

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Termine & Schulungen

Hier finden Sie die Termine und das Anmeldeformular für unsere Schulungen 2017.

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