Zwangsverpflichtung bricht Verfassung und ist ein Schlag ins Gesicht der Helfer

Der niedersächsische Gesetzgeber plant eine Ergänzung des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (NGöGD). In der aktuellen Entwurfsfassung ist darin vorgesehen (Art. 1 § 3a), dass unter anderem Angehörige der Heil- und Pflegeberufe und die KV verpflichtet werden können, sich im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben an den zur Bekämpfung der bedrohlichen übertragbaren Krankheit erforderlichen Maßnahmen zu beteiligen.

Diese nun auch in Niedersachsen geplanten Notstandsgesetze in einer Zeit, in der sich alle Gesundheitsberufe in Klinik und Praxis, aus dem Ruhestand oder aus dem Studium mit riesigem Engagement gegen den drohenden Zusammenbruch des Gesundheitssystems stemmen, ihre Leben riskieren um Leben zu retten, setzen verheerende Signale. Nicht nur in Bayern, sondern nun auch in Niedersachsen arbeiten die Landesregierungen an Gesetzen zur Zwangsverpflichtung dieser Helfer in völliger Stumpfheit gegenüber den Gefühlen der Betroffenen und völlig an den Realitäten vorbei. „Das ist ein Schlag ins Gesicht von uns allen und zeigt einmal mehr die wahre Geisteshaltung dieser Politiker, die unverändert das Gegenteil von Hochachtung zeigt, nämlich eine Entwürdigung und Missachtung des Berufsstandes! Damit entlarven sich die Lobhudeleien der letzten Zeit als reine Lippenbekenntnisse“ so Dr. Tilo Brunnée, Vorsitzender des Vorstands der ägnw. Und er ruft zum lautstarken Protest auf und warnt die anderen Landesregierungen diesem empörenden Beispiel zu folgen, zumal Verfassungsrechtler bereits große Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit derartiger Gesetze äußern. Wir sind ein freier Beruf und haben uns aus freien Stücken entschieden, als Ärzte für unsere Patienten zu sorgen. Zwang wird die Versorgung verschlechtern, nicht verbessern!

Aufgrund der Einschränkungen für Versammlungen durch COVID-19 bieten wir Ihnen unsere Hygieneseminare jetzt in Form einer Videokonferenz über das Onlineportal „Zoom“ an.

Hierzu benötigen Sie lediglich eine Emailadresse sowie einen Laptop, PC oder notfalls ein Handy mit Bild- und Tonfunktion. Sie erhalten dann per Email eine Einladung mit einem Link zum Videomeeting.

Termine finden statt am 13.05.2020 & am 10.06.2020 jeweils ab 15 Uhr.

Die Anmeldung sowie alle weiteren Informationen finden Sie hier.

 

Ab dem 01.04.2020 gilt der neue EBM. Was wirklich neu ist, sind überwiegend Bewertungen, Punktzahlen und hinterlegte Zeiten. Neu dazu sind sie Regelungen für die Abrechnung von Corona-Infizierten und telefonische Beratungen in der Zeit der Corona-Pandemie.

Unser Aufsichtsratsmitglied Paul Kathmann hat sich die Mühe gemacht und alles Wichtige wieder in einer kompakten und verständlichen Übersicht als Kompendium zusammengefasst.

Die Ausarbeitung steht hier exklusiv für Mitglieder zum Download bereit. Um die Datei (rechts im Seminardownloadbereich) herunterladen zu können, benötigen Sie einen Code. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wir werden Ihnen den Code dann gerne mitteilen.

Liebe angemeldete Teilnehmer unseres Haus- und Fachärztetages in Cloppenburg,

soeben hat das Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg mitgeteilt, dass unser Haus- und Fachärztetag am kommenden Samstag angesichts der Entwicklungen nicht stattfinden kann. Ein Verbot des Einlasses ist zu erwarten.

Aus diesem Grunde müssen wir die Veranstaltung leider absagen/verschieben. Wir werden die Veranstaltung in diesem Jahr versuchen nachzuholen, voraussichtlich nach den Sommerferien, sofern die Lage dies zulässt. Hierzu melden wir uns wieder rechtzeitig bei Ihnen.

Wir danken für Ihr Verständnis

Mit freundlichen Grüßen

Das ägnw-direkt Team

Wir haben nach eingehenden Überlegungen entschieden, den diesjährigen Wundfachtag Nord-West vom 21.3.2020 auf den 21.11.2020 zu verschieben. Damit folgen wir der aktuellen Empfehlung, größere Veranstaltungen zu streichen beziehungsweise zu meiden – was insbesondere für Menschen gilt, die im Gesundheitswesen arbeiten. Genau diese Menschen wollen wir mit unseren Veranstaltungen erreichen und sie wollen wir mit der Verlegung schützen.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diesen Schritt und freuen uns auf den 21.11.2020.

Wir werden rechtzeitig über den genauen Verlauf informieren.

Die KV Niedersachsen hat aktuell im Januar 2020 wieder „Bescheide über die Honorarkürzung in Folge des nicht erfolgten Anschlusses an die Telematikinfrastruktur“ an diejenigen Praxen versandt, welche den TI-Konnektor nicht installiert haben. Die Honorarkürzung betrifft nun das Quartal 3/2019.

Abweichend von unserer seinerzeitigen Empfehlung aus November 2019 im Zusammenhang  mit den Abrechnungsunterlagen für das Quartal 2/2019 gehen wir aufgrund einer zwischenzeitlich an uns erfolgten Zusicherung der KV Niedersachsen davon aus, dass es ausreichend ist, wenn alleine gegen den Honorarkürzungsbescheid Widerspruch eingelegt wird.

Den Praxen, die den TI-Konnektor nicht installiert haben und deren Honoraranspruch für das Quartal 3/2019 pauschal gekürzt worden ist, empfehlen wir, innerhalb eines Monats nach Zugang des Honorarkürzungsbescheids Widerspruch einzulegen.

Einen Musterwiderspruch mit Begründung und einem Antrag auf Ruhendstellung Ihres Widerspruchsverfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des in Niedersachsen von uns eingeleiteten Musterverfahrens finden Sie nachfolgend zum Download.

Falls Sie den TI-Konnektor bereits installiert haben: Bitte denken Sie daran, ebenfalls innerhalb eines Monats nach Zugang auch gegen den Honorarbescheid für das Quartal 3/2019  Widerspruch einzulegen, sofern die Erstattungen im Zusammenhang mit der Installation und/oder dem Betrieb Ihres TI-Konnektors nicht vollständig erfolgt sind. Hierzu finden Sie ein Widerspruchsmuster ebenfalls auf dieser Seite. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier:  https://www.medi-geno.de/wichtiges_zu_den_musterklagen_zum_ti_konnektor_1#muster

Hinweis: Die Rechtslage zur gesamten Thematik ist noch unklar. Wir versuchen derzeit im Rahmen eines Musterverfahrens gegen die KV Niedersachsen eine Klärung der Rechtslage herbeizuführen. Für den Erfolg der Widerspruchs- oder Klageverfahren kann von uns keine Gewähr übernommen werden. Die Verwendung des Musterwiderspruchs erfolgt auf eigene Gefahr. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch die Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen keine Rechtsberatung erfolgen darf. Soweit erforderlich, wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Im November 2001 fand die Gründungsversammlung der Ärztegenossenschaft statt. Der Aufsichtsrat ernannte Dr. Rainer Woltmann zum Vorsitzenden der ägnw.

Nun, fast auf den Tag genau 18 Jahre später, gibt Dr. Woltmann den Vorstandsvorsitz ab. „Mit diesem Tag endet eine Ära“, so der Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Ueberschär. „Dr. Woltmann hat die ägnw geprägt und zu dem gemacht, was sie heute ist. – unermüdlich im Interesse der niedergelassenen Ärzteschaft.  Wir, die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte in Niedersachsen, sind Dr. Woltmann zu großem Dank verpflichtet“, so Ueberschär weiter. Dr. Woltmann wird weiter im Vorstand der ägnw tätig sein.

Zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestimmte der Aufsichtsrat zum 1.11.2019 Dr. Tilo Brunnée, Hausarzt und seit vielen Jahren im Aufsichtsrat und Vorstand der ägnw. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe, bin mir aber bewußt, in welch große Fußstapfen ich trete. Ich danke Dr. Woltmann für die geleistete Arbeit“, so Brunnée. „Die Herausforderungen, vor denen die Niedergelassenen stehen, sind groß. Deshalb werden wir uns weiter intensiv einbringen und eine gewichtige Stimme bleiben“.

Auf der diesjährigen Generalversammlung der Ärztegenossenschaft NiedersachsenBremen konnte zum wiederholten Male ein positives wirtschaftliches Ergebnis vorgestellt werden. Der seit Jahren vorangetriebene Ausbau der verschiedenen Dienstleistungen rund um Arztpraxen und Patienten trägt weiter zum Wachstum bei. Im Bereich Wundversorgung konnte das größte Wachstum erzielt werden. „Dies zeigt, wie sehr der Markt nach Kompetenz in der Wundversorgung ruft, die zugleich sorgsam mit dem Verordnungsbudget der Ärzte umgeht“, so der GF des Tochterunternehmens ägnw-direkt GmbH & Co. KG Dr. Andreas Rühle.

Der weitaus größte Teil der Generalversammlung widmete sich den Themen Digitalisierung und Auswirkungen des TSVG. Unter Anwesenheit des stellvertretenden Vorsitzenden und ägnw-Mitgliedes Dr. Jörg Berling wurde teilweise durchaus kontrovers, aber konstruktiv diskutiert. Auch die Musterklagen, die der mediverbund gegen die TI anstrebt wurden diskutiert. Die ägnw unterstützt diese Aktivitäten sehr.

„Es war mir eine Freude zu sehen, wie lebendig die ärztegenossenschaftliche Idee ist und wie wichtig unsere Stimme in der Diskussion der verschiedenen politischen Aktivitäten ist“. Mit diesen Worten schloß Dr. Rainer Woltmann die Veranstaltung.

Am 23.3.2019 fand in Oldenburg der 3. Wundfachtag Nord-West in den Festsälen der Weser-Ems Halle statt.

Wie im letzten Jahr konnten wir über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrüßen. Die Themen der Veranstaltung waren: Dekubitusversorgung, Wundinfektionen, Durchblutungsstörungen.

Auch im nächsten Jahr wird es wieder einen Wundfachtag geben.

 

Liebe Mitglieder der ägnw eG,

die traditionelle chinesische/vietnamesische Heilkunde und Therapie unterscheidet sich wesentlich von der westlichen Medizin. Aufgrund des vielfachen Wunsches nach einem weiteren interessanten Reiseangebot möchten wir Ihnen im Rahmen unserer Serviceleistungen für Mitglieder auch für 2019 wieder ein attraktives Reiseziel mit berufsbezogenem Fachprogramm anbieten. Wir laden sowohl Sie als Mitglied als auch Ihre Familienangehörigen, Freunde und Bekannten ein zur Teilnahme an unserer

FACHEXKURSION NACH VIETNAM / KAMBODSCHA VOM
28.11. – 07.12.2019 GRUNDREISEPREIS 1.995,- €
INKLUSIVE FLUGHAFENSTEUERN/-GEBÜHREN
UND AKTUELLER KEROSINZUSCHLÄGE

Folgendes Fachprogramm ist vorgesehen (Änderungen vorbehalten):

  • Treffen mit Vertretern der Vietnam School of Public Health in Hanoi, Vortragsveranstaltung mit den Themenschwerpunkten: „Entwicklung und aktueller Stand der medizinischen Versorgung in   Vietnam“, „Anwendungsmöglichkeiten der Traditionellen Vietnamesischen Medizin (TVM) in der medizinischen Pflege“
  • Fachbesuch des für die Traditionelle Vietnamesische Medizin weltbekannten „Bachmai Hospital“ Vortrag über berufsbezogene Themen und anschließend Gedanken- und Meinungsaustausch  mit vietnamesischen Ärzten und Krankenschwestern
  • Vortrag über die fünf Säulen des vietnamesischen Medizinsystems und die Lehre von der gesunden Lebensführung, Techniken der Antlitzdiagnostik, Zungendiagnostik, Irisdiagnostik und Pulsdiagnostik, vietnamesische Phytotherapie u.a

Teilnehmer am Fachprogramm erhalten hierfür eine Teilnahmebescheinigung)

Da wir mit einer regen Beteiligung an dieser Sonderreise rechnen und die Teilnehmerzahl begrenzt ist, sollten Sie Ihre Reiseanmeldung baldmöglichst an die Anschrift unserer Geschäftsstelle einsenden. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Vorstand

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