ägnw übernimmt Geschäftsführung des regionalen und medizinischen Versorgungszentrums in Nordholz

Das Land Niedersachsen hat 5 Kommunen ausgewählt, in denen in Pilotprojekten regionale medizinische Versorgungszentren konzipiert und realisiert werden sollen. In zwei dieser Regionen hat die ägnw Management GmbH die Businesspläne erstellt.

Der Landkreis Cuxhaven und die Gemeinde Wurster Nordseeküsten haben nun die Trägergesellschaft für ein solches regionales und medizinisches Versorgungszentrum gegründet. Die Geschäftsführung wurde über einen Geschäftsbesorgungsvertrag der ägnw Management GmbH übertragen, Geschäftsführer ist Dr. Andreas Rühle.

„Wir freuen uns, dass diese besondere Einrichtung in kommunaler Trägerschaft nun in die Realisierung geht und wir als ärztegenossenschaftliches Unternehmen dies geschäftsführend umsetzen dürfen“, so Rühle.

In die Räumlichkeiten in Nordholz, die gegenwärtig umgebaut werden, werden verschiedene ärztliche Fachrichtungen sowie eine Physiotherapie, ein Sanitätshaus, eine Tagespflegeeinrichtung und eine Café mit Veranstaltungsräumen einziehen. Eröffnung wird im 1. Quartal 2022 sein.

In Niedersachsen gibt es drei Modellregionen, in denen mit Unterstützung des Landes Niedersachsen regionale Versorgungszentren (RVZ) implementiert werden sollen.

Die ägnw Management GmbH hat im letzten Jahr den Businessplan für die Modellregion Nordholz erstellt und ist weiter in der Realisierung des Vorhabens federführend eingebunden. In diesem RVZ in Nordholz sind neben hausärztlichen medizinischen Versorgungszentren auch andere Dienstleister angesiedelt, wie z.B. weitere Facharztpraxen, eine Physiotherapie, eine Tagespflege und ein Sanitätshaus.

Die Inbetriebnahme des RVZ ist für das erste Quartal 2022 geplant.

Auf der diesjährigen Generalversammlung, die wiederum virtuell stattfand, wurde der Aufsichtsrat der ägnw eG neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Andreas Ueberschär, Paul Kathmann und Rüdiger Bangen. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurden Klaus-Peter Schaps und Ralph Lübbe. Letzterer gehörte dem Gremium bereits schon einmal an.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Andreas Ueberschär, danke Dagmar Rauch für ihre bisherige Tätigkeit in dem Gremium.

Aufgrund der guten wirtschaftlichen Situation der ägnw eG und ihrer Tochterunternehmen haben Vorstand und Aufsichtsrat beschossen, für das Jahr 2021 wie schon im Vorjahr keinen Mitgliedsbeitrag zu erheben. Diese Möglichkeit wurde im vergangenen Jahr durch eine Satzungsänderung geschaffen. „Wir sind sehr froh, dass uns der Erfolg und die wirtschaftliche Unabhängigkeit der ägnw hierzu in die Lage versetzt“, so der Vorstandsvorsitzende Dr. Tilo Brunnée.

Die Haus- und Fachärztetage in Cloppenburg und Westerstede sollen dieses Jahr in der üblichen Form als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Programm und Einladung werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die KV Niedersachsen versendet „Bescheide über die Honorarkürzung in Folge des nicht erfolgten Anschlusses an die Telematikinfrastruktur“ an diejenigen Praxen, welche den TI-Konnektor nicht installiert haben. Die Honorarkürzung betrifft jeweils das abgerechnete Quartal.

Wir gehen aufgrund einer zwischenzeitlich an uns erfolgten Zusicherung der KV Niedersachsen davon aus, dass es ausreichend ist, wenn alleine gegen den Honorarkürzungsbescheid Widerspruch eingelegt wird.

Den Praxen, die den TI-Konnektor nicht installiert haben und deren Honoraranspruch für das jeweilige Quartal pauschal gekürzt worden ist, empfehlen wir, innerhalb eines Monats nach Zugang des Honorarkürzungsbescheids Widerspruch einzulegen.

Einen Musterwiderspruch mit Begründung und einem Antrag auf Ruhendstellung Ihres Widerspruchsverfahrens bis zum rechtskräftigen Abschluss des in Niedersachsen von uns eingeleiteten Musterverfahrens finden Sie nachfolgend zum Download.

Falls Sie den TI-Konnektor bereits installiert haben: Bitte denken Sie daran, ebenfalls innerhalb eines Monats nach Zugang auch gegen den Honorarbescheid für das jeweilige Quartal Widerspruch einzulegen, sofern die Erstattungen im Zusammenhang mit der Installation und/oder dem Betrieb Ihres TI-Konnektors nicht vollständig erfolgt sind. Hierzu finden Sie ein Widerspruchsmuster ebenfalls auf dieser Seite. Weitere Informationen erhalten Sie auch hier:  https://www.medi-geno.de/wichtiges_zu_den_musterklagen_zum_ti_konnektor_1#muster

Hinweis: Die Rechtslage zur gesamten Thematik ist noch unklar. Wir versuchen derzeit im Rahmen eines Musterverfahrens gegen die KV Niedersachsen eine Klärung der Rechtslage herbeizuführen. Für den Erfolg der Widerspruchs- oder Klageverfahren kann von uns keine Gewähr übernommen werden. Die Verwendung des Musterwiderspruchs erfolgt auf eigene Gefahr. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass durch die Ärztegenossenschaft Niedersachsen-Bremen keine Rechtsberatung erfolgen darf. Soweit erforderlich, wenden Sie sich bitte an Ihren Rechtsbeistand.

Die KVN und die ÄKN haben heute einen Brief an die Minister Frau Dr. Reimann und Herrn Pistorius sowie die 132 Landtagsabgeordneten versandt, indem sie sich gegen die beabsichtigte „Zwangsverpflichtung“ von Ärztinnen und Ärzten wehren. Das Schreiben wird unterstützt von vielen Berufsverbänden, auch von der ägnw. Das Schreiben finden Sie hier.

Brief Landtagsabgeordnete

 

Der niedersächsische Gesetzgeber plant eine Ergänzung des Gesetzes über den öffentlichen Gesundheitsdienst (NGöGD). In der aktuellen Entwurfsfassung ist darin vorgesehen (Art. 1 § 3a), dass unter anderem Angehörige der Heil- und Pflegeberufe und die KV verpflichtet werden können, sich im Rahmen der gesetzlichen Aufgaben an den zur Bekämpfung der bedrohlichen übertragbaren Krankheit erforderlichen Maßnahmen zu beteiligen.

Diese nun auch in Niedersachsen geplanten Notstandsgesetze in einer Zeit, in der sich alle Gesundheitsberufe in Klinik und Praxis, aus dem Ruhestand oder aus dem Studium mit riesigem Engagement gegen den drohenden Zusammenbruch des Gesundheitssystems stemmen, ihre Leben riskieren um Leben zu retten, setzen verheerende Signale. Nicht nur in Bayern, sondern nun auch in Niedersachsen arbeiten die Landesregierungen an Gesetzen zur Zwangsverpflichtung dieser Helfer in völliger Stumpfheit gegenüber den Gefühlen der Betroffenen und völlig an den Realitäten vorbei. „Das ist ein Schlag ins Gesicht von uns allen und zeigt einmal mehr die wahre Geisteshaltung dieser Politiker, die unverändert das Gegenteil von Hochachtung zeigt, nämlich eine Entwürdigung und Missachtung des Berufsstandes! Damit entlarven sich die Lobhudeleien der letzten Zeit als reine Lippenbekenntnisse“ so Dr. Tilo Brunnée, Vorsitzender des Vorstands der ägnw. Und er ruft zum lautstarken Protest auf und warnt die anderen Landesregierungen diesem empörenden Beispiel zu folgen, zumal Verfassungsrechtler bereits große Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit derartiger Gesetze äußern. Wir sind ein freier Beruf und haben uns aus freien Stücken entschieden, als Ärzte für unsere Patienten zu sorgen. Zwang wird die Versorgung verschlechtern, nicht verbessern!

Ab dem 01.04.2020 gilt der neue EBM. Was wirklich neu ist, sind überwiegend Bewertungen, Punktzahlen und hinterlegte Zeiten. Neu dazu sind sie Regelungen für die Abrechnung von Corona-Infizierten und telefonische Beratungen in der Zeit der Corona-Pandemie.

Unser Aufsichtsratsmitglied Paul Kathmann hat sich die Mühe gemacht und alles Wichtige wieder in einer kompakten und verständlichen Übersicht als Kompendium zusammengefasst.

Die Ausarbeitung steht hier exklusiv für Mitglieder zum Download bereit. Um die Datei (rechts im Seminardownloadbereich) herunterladen zu können, benötigen Sie einen Code. Bitte wenden Sie sich an die Geschäftsstelle, wir werden Ihnen den Code dann gerne mitteilen.

Liebe angemeldete Teilnehmer unseres Haus- und Fachärztetages in Cloppenburg,

soeben hat das Gesundheitsamt des Landkreises Cloppenburg mitgeteilt, dass unser Haus- und Fachärztetag am kommenden Samstag angesichts der Entwicklungen nicht stattfinden kann. Ein Verbot des Einlasses ist zu erwarten.

Aus diesem Grunde müssen wir die Veranstaltung leider absagen/verschieben. Wir werden die Veranstaltung in diesem Jahr versuchen nachzuholen, voraussichtlich nach den Sommerferien, sofern die Lage dies zulässt. Hierzu melden wir uns wieder rechtzeitig bei Ihnen.

Wir danken für Ihr Verständnis

Mit freundlichen Grüßen

Das ägnw-direkt Team

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